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Competency Management

Competencies für Stellenbewertung und Leistungsfeedback nutzbar machen

Wie Competencies Stellenwerte, Soll-Verhalten, Feedback und Personalentwicklung miteinander verbinden.

Der Einsatz von Competencies in einem integrierten Anforderungs-, Leistungs- und Vergütungsmanagement: Aus Hard- und Soft-Skills der Mitarbeiter zusammengesetzte Competencies sind eine essenzielle Basis für Unternehmenserfolg.

Zusammenfassung: Competencies in Stellenbewertung und Feedback

Competencies beschreiben das erfolgskritische Soll-Verhalten einer Stelle. Sie ergänzen fachliches Wissen und Erfahrung und können sowohl den Stellenwert als auch Feedback, Personalentwicklung und Recruiting verbessern.

Was sind Competencies?

Hard Skills beschreiben erlerntes und erfahrenes Wissen. Competencies zeigen, wie dieses Wissen in erfolgskritischen Situationen praktisch eingesetzt wird. Gute Kompetenzbeschreibungen sind stellenbezogen, beobachtbar, anhand klarer Standards bewertbar und durch Entwicklung beeinflussbar.

Competencies in die Stellenbewertung integrieren

Soll-Verhaltensweisen können den Kriterien Fachkompetenz, Planung, soziale Kompetenz, Problemlösung, Entscheidung und Verantwortung zugeordnet werden. Stellen mit deutlich höheren Kompetenzanforderungen lassen sich dadurch im Job Grading differenzierter einordnen. Die Auswahl muss ausgewogen sein, damit keine Funktionen, Hierarchieebenen oder Beschäftigtengruppen systematisch bevorzugt werden.

Drei Modelle für das Leistungsfeedback

  • 3-plus-Modell: pro Job, Job Family oder Karrierelevel die prägenden Competencies auswählen und anpassen.
  • Teilstandardisiertes Modell: rollen-, funktions- und geschäftsfeldspezifische Competencies kombinieren.
  • Eigenständiges Modell: geschäftsfeld-, funktionsfeld-, kultur- und rollenspezifische Competencies umfassend abbilden.

Feedback und Vergütung sinnvoll trennen

Mehrfaches, prozessnahes 360-Grad-Feedback macht Verhalten sichtbar. Der Schwerpunkt sollte auf besonderer Gutleistung und Entwicklung liegen. Eine unmittelbare Kopplung jeder Kompetenzbewertung an Gehalt birgt dagegen die Gefahr eines Beurteilungsbasars; sinnvoller ist die Verbindung mit gezielter Personalentwicklung.

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